27.03.09

ab über den Lenker

"Bauz" heisst es bei den ganz kleinen Kindern, und ist ganz normal. "Mal wieder hingefallen" oder "Jetzt haste auch langsam alles vermessen" heisst es bei den nicht mehr ganz so kleinen Kindern. Ich habe zwar oft gestaunt, dass die Eltern wohl kaum Angst um ihre Kinder haben, aber wenn sie dann bei ausgewachsenen Frauen sagen: "Mein Gott, sie ist gestürzt!" habe ich mich auch wieder gewundert. Inzwischen bin ich nun mehr als ausgewachsen, und seit schätzungsweise 14 Jahren nicht mehr vom Fahrrad gefallen. Heute ist es mir dann passiert und ich bin immer noch etwas fassungslos.
Gerade als ich vor dem Willi-Brand-Haus die Ampel überquert hatte, blockierte der Vorderreifen, das Hinterteil vom Fahrrad bäumte sich hoch und ich stieg über den Lenker ab. 'Das gibt's doch nicht' und 'Ach du Schei***!' schoss es mir durch den Kopf, aber bewegt habe ich mich während meines kurzen Flugs wohl nicht. Denn gelandet bin ich auf den Ellenbogen nach vorne rutschender Weise und dann mit dem obersten Ende meiner Beine. Da lag ich dann bäuchlings auf dem Boden und das Fahrrad war irgendwie über mir, verknotet mit meinen Beinen; wie ein Knoten kam es mir jedenfalls vor. Zwei liebe Mitmenschen - ja, die gibt es im verrufenen Kreuzberg! - eilten mir zu Hilfe herbei, so dass ich mich aufrappeln konnte.
Bei meinem Gewicht war das wirklich Glück im Unglück oder ein Schutzengel, der mich noch nicht abtreten lassen will! Meine Ellenbogen sind blutig, aber noch heil, und der Wollpullover hat seltsamerweise nichts abbekommen. Die Schultern, vor allem auf einer Seite, tun weh, lassen sich aber in alle Richtungen bewegen. Meine Knie sind leicht abgeschürft und schmerzen, sind aber auch heil geblieben. Meine Beine sind knapp unter der Hüfte rot. Sonst nichts passiert, außer dass sich der Vorderreifen meines Fahrrads nicht mehr dreht.
Ein sehr guter Freund kam mir zu Hilfe und suchte nach der Ursache des Unfalls. Allem Anschein nach haben sich die Metallstreben gelockert, die das Schutzblech halten und sind in die Speichen geraten. Denn diese Streben sind nicht fest verschraubt, sondern nur lose in Gummimuffen eingesteckt, so dass sie sich lösen können. Eine Sparmaßnahme des Herstellers, die den Radfahrer dann Kopf und Kragen kosten kann.

Update 28.03.09:
Meine Beine unterhalb der Hüfte haben inzwischen riesige dunkelblaue Flecken. Fotos werde ich euch nicht zumuten;)
Mein vollständiger Post über dieses Fahrrad ist hier zu lesen!

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04.03.09

Die VZs werden mobil

Die Social-Network-Plattformen MeinVZ, StudiVZ und SchülerVZ sind jetzt auch mobil. D.h. nun kann auch per Handy genetworkt werden.
Für meinen eigenen Bedarf ist die mobile Version unnötig, aber die Zielgruppe wird wohl auch eher in den Jugendlichen bestehen. Wer das Handy also noch nicht wegen sms-Sucht ständig in der Hand hält, hat nun ebenfalls einen Grund dazu.
Mein vollständiger Post über MeinVZ ist hier zu lesen!
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03.03.09

Die Wahrheit ist dehnbar

Seit fast einem Jahr bin ich Kundin bei Aldi Talk, der Prepaidkarte, die im Netz von ePlus läuft. Als Wenig-mit-dem-Handy-Telefoniererin habe ich es nicht geschafft, mein Startguthaben innerhalb des vorgegebenen Zeitraums von einem Jahr zu verbrauchen. Mir erschlossen sich folgende Möglichkeiten:
- Aufladen und nächstes Jahr das Problem haben, noch mehr Guthaben nicht verbrauchen zu können.
- Bankdaten bei der Firma bekanntgeben, um mir das Restguthaben von 1,15 € erstatten zu lassen.
- Das Restguthaben mutwillig und damit unsinnig zu verbrauchen oder verfallen zu lassen.
Während der Überlegungen, wie ich mich verhalten will, habe ich natürlich nochmal die Tarife der Prepaid-Anbieter recherchiert, was ich letztes Jahr leider nicht gründlich genug getan habe.
Dabei fiel mir fonic durch zwei Angaben auf. Zum einen der günstige Tarif von 9 Cent (4 Cent weniger als bei Aldi Talk) fast zu jedem Ziel und zum anderen "Guthabenverfügbarkeit unbegrenzt". Meine Entscheidung wurde davon begünstigt, dass fonic sowie auch o2 zu Telefonica gehört, bei denen ich ca. acht Jahre Kundin war.

Vor wenigen Tagen kaufte ich mir bei Lidl die fonic-Sim-Karte für 9,95 € (inklusive 75 Freiminuten). Das Werbeschild hing nahe der Kasse, so dass ich vor dem Bezahlen danach fragte. Die Kassiererin meinte, ich müsse kurz warten und klingelte. Kurz darauf hektisches Gebrülle durch den Markt seitens eines Herren, der vermutlich den Filialleiter darstellte und Zurückgebrülle der Kassierin: "Hier is'ne Kunnnin, die fonic will!" Noch bevor ich neben der Kasse meinen Einkauf auf Rucksack und Stoffbeutelchen verteilt hatte, wurde die Sim-Karte nach vorne gebracht und ich bezahlte sie extra.

Nun die Enthüllung und ich ärgerte mich grün und blau

Zu Hause öffnete ich natürlich fast sofort neugierig und etwas hibbelig das Briefchen, in dem sich, wie ihr auf dem Foto seht, die Sim-Karte und eine Mini-Kurz-Anleitung befand. Der Grund zum Ärgernis bestand kurz gesagt darin, dass fonic die Angabe meiner Bankdaten erzwingt. In den 9,95€, die ich im Geschäft bezahlt habe sind zwar 75 Freiminuten enthalten, aber der Neukunde wird gezwungen weitere 10,-€ Startguthaben von seinem Konto abbuchen zu lassen. Ohne Bankkonto wird der Kunde also gar nicht angenommen!!! Noch schlimmer - aber das wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht - der Sim-Karten-Inhaber muss mit dem Konto-Inhaber identisch sein. Also nix für Kids, deren Eltern einmalig das Bankkonto zur Verfügung stellen würden. Das finde ich schon sehr heftig, denn sollte Prepaid, sprich ohne Vertrag, nicht für Jedermensch sein???
Die Angabe "Guthabenverfügbarkeit unbegrenzt" ist wohl auch als dehnbarer Begriff ausgelegt. Denn im Rahmen der Geld-zurück-Garantie kann sich die Kundschaft nicht verbrauchtes Guthaben (immer) zum Quartalsende auf das Girokonto überweisen lassen. Die Karte selbst verfällt, wenn sie 6 Monate lang nicht aufgeladen wurde.
Ich war sowas von verärgert, dass ich die Karte am liebsten mit voller Kraft bis in den Weltraum geschleudert hätte. Bei meiner uralten Loop-Karte, die ich wegen des Easy Moneys noch behalten will, habe ich die Möglichkeit, per Überweisung aufzuladen. Daher lade ich jedes Jahr, kurz bevor die Karte ungültig wird, nur wenige Euro auf. Da frage ich mich, warum fonic und Aldi-Talk uns Kunden nicht ebenfalls überweisen lassen?! Aber am allerschlimmsten finde ich, dass die Informationen nicht von vornherein offen gelegt werden, sondern der Kunde erst nach dem Kauf näheres erfährt. Sowas von ärgerlich! Es dauerte noch ca. zwei Tage bis ich meinen Ärger soweit abgebaut hatte, dass ich wieder und erneut begann, mich zu informieren.

Bei meinen Recherchen fand ich folgendes heraus:
Der Verbraucherschutz hat gegen die Mobilfunkanbieter und den Verfall von Guthaben geklagt, und verschiedene Gerichtsurteile haben den Mobilfunkabietern untersagt, das Guthaben der Kunden einzubehalten, wenn die Sim-Karte deaktiviert wird. Der Kunde hat das Recht, sein Guthaben zurückzuerhalten. Daher haben sich die Herren in den weissen Hemden zusammengesetzt und sich neue fiese Tricks ausgeklügelt, mit denen sie uns Kunden ärgern können: Das Guthaben gehört dem Kunden - das kann er zurück erhalten. Aber die Simkarte gehört der Firma und verfällt nach einem gewissen Zeitraum, z.B. 6, 12 oder 13 Monaten. Ich schätze mal, bei den herkömmlichen Prepaidangeboten könnte man auch in einen Shop gehen, um sich das Guthaben auszahlen zu lassen. Die Prepaid-Anbieter der Discounttarife unterhalten jedoch keine Shops.

Auch wenn ich mir eine weitere Sim-Karte von einem anderen Anbieter kaufe oder doch bei Aldi-Talk bleibe - es scheint letztendlich immer das gleiche Spiel zu sein: Aufladen, aufladen, aufladen und Bankdaten bekanntgeben. Wenn schon mit Bankdaten könnte ich ja gleich wieder einen Vertrag abschliessen. Aber aufgepasst, bei dem Vertrag, den o2 ohne Grundgebühr, Mindestumsatz und Mindestlaufzeit anbietet, kostet die Minute von unterwegs aus 25 Ct. Aber dafür hätte ich zwei Telefonnummern, eine "Festnetz"-Nr. mit 030 und eine Handynr. Da ich die zweite Nr. nicht brauche und lieber 9 anstatt 25 Ct. bezahle, ist das keine Verbesserung für mich.
Nun dachte ich mir folgendes: Ich habe 75 Freiminuten, die ich vermutlich in 25 bis 60 kurzen Anrufen verbrauchen werde, lasse jeden Monatsanfang 10,-€ (weniger geht nicht) aufbuchen und jedes Quartal das nicht verbrauchte Guthaben zurücküberweisen. Auch wenn die Freiminuten verbraucht sind, müsste sich ein fast nahtloser Übergang von Ab- und Aufbuchung ergeben, so dass immer Guthaben auf der Karte ist. Das hätte wenigstens den Vorteil, dass ich niemals ohne Guthaben da stehe und die Karte niemals gesperrt wird. Die Nachteile: Wenn ich überfallen werde, könnten 30,-€ auf der Karte sein, die der Dieb verbraucht haben könnte, bis ich dann mühsam nach Hause geunkt bin, um meine Sim-Karte sperren zu lassen. Was mir gar nicht gefällt ist, dass nun schon wieder eine Firma meine Bankdaten hat.

Die Anmeldung

Nach ausgiebigem Ärgern und nochmaligem Nachdenken habe ich mich nun heute zur Anmeldung im Internet durchgerungen. Sobald die persönlichen Angaben im iNet gemacht werden, sind die Seiten https-verschlüsselt.
Nach der ersten Seite, die unter "Registrierung" öffentlich zu sehen ist, habe ich euch von jeder Seite ein Foto eingestellt, damit ihr schon vorab sehen könnt, wie die Anmeldung weiter verläuft.
Ganz am Ende der Anmeldung wurde ich nochmal sehr stutzig. Denn die Schufa würde abgefragt und ebenso würde Fonic dort Meldung machen, falls Abbuchungen nicht möglich wären, womit ich mich einverstanden erklären musste. Also doch eher ein versteckter Vertrag als eine Prepaid-Karte? An dieser Stelle ergibt sich die Frage, was mit den ahnungslosen Kunden geschieht, die einen Schufa-Eintrag haben. Bekommen die den Kaufpreis von 9,95€ erstattet?
Innerhalb von 2-3 Stunden soll die Karte freigeschaltet sein. Die angekündigte Begrüssungs-eMail ging blitzschnell bei mir ein und enthielt nochmal fast alle Kundendaten für mich zur Kontrolle. Auf die Wiedergabe meines Passworts und der Bankleitzahl sowie des Bankinstituts wurde kundenfreundlicherweise verzichtet.
Als sich nach drei Stunden noch nichts im Display verändert hatte, habe ich mein Handy aus- und wieder eingeschaltet uuuuuuuuuund siehe da: Die Karte ist freigeschaltet.
Nun wollte ich natürlich sofort telefonieren. *g* Die Guthabenabfrage geht auch hier mit *101# anrufen. Dabei habe ich festgestellt, dass die 75 Freiminuten in Guthaben umgerechnet wurden, so dass ich anstelle 10,-€ ein Guthaben von 16,75€ habe. Im weiteren habe ich nach der Aktivierung den "Entgeltnachweis" ausprobiert, den ich mir jederzeit online erstellen kann.
Update 02.04.09:
Mein Guthaben ist auf Null, weil die Rückbuchung des unverbrauchten "Rest"-guthabens heute vorgenommen wurde, statt wie versprochen zum Quartalsende. Die Aufbuchung dagegen erfolgte planmässig am Monatsersten, also gestern.
Update 17.04.09:
Die Übweisung des nicht verbrauchten Guthabens ging heute auf meinem Konto ein.
Update Anfang Juni 09:
Wie ich bereits erwähnt hatte, kann sich die Fonic-Kundschaft, das unverbrauchte GH immer zum Quartalsende zurückerstatten lassen. Wichtig dazu ist, dass die Anforderung der Rückbuchung mindestens 48 Stunden von Quartalsende angeklickt wird. Ob ich mein Geld für das neue Quartalsende bereits angefordert habe, erinnerte ich nicht mehr. Also auf fonic eingeloggt und die Rückbuchung beantragt. Ein paar Minuten später bekam ich eine sms von fonic, dass ich mein GH aufladen sollte. Ups, was nun? Nach der Überprüfung meines GH durch die Wahl *101# durfte ich feststellen, dass es auf Null ist. Hm!!! Da haben die also die Rückbuchung sofort nach dem Anklicken vorgenommen, obwohl das Quartal noch bis Monatsende läuft.
Update 15.06.09:
Die Überweisung meines nicht-verbrauchten Guthabens (= GH) von Fonic ist auf meinem Konto angekommen. Bleibt die Frage, ob König Kunde neuerdings die Rückbuchung seines unverbrauchten GHs anfordern kann und das Geld zurücküberwiesen bekommt, wann er möchte, oder ob es weiterhin zum Quartalsende geschehen soll und bei mir nur ein Fehler vorlag.
Update 01.07.09:
Als Kunde mit monatlich automatischer Aufbuchung, wunderte ich mich heute früh, dass ich noch kein GH auf mein Telefonkonto aufgebucht bekommen habe. Ich wartete noch etwas und loggte mich dann mal auf der Homepage ein, um in meinem Account nachzusehen, ob ich einen Hinweis finde. Aaah, ja: "Nächste Aufladung 01.08.2009" Damit war für mich klar, dass der Kalender von Fonic um einen Monat verrutscht sein muss. Quartalsende machen sie im Juni statt Juli und Aufbuchung im August statt im Juli - ob das nun logisch ist, sei mal dahingestellt, aber so hatte ich mir das erstmal gedacht. Also klickte ich aufs Knöpfchen "Aufladen" und zur Bestätigung noch mal auf "Aufladen", um meine Guthabenhöhe von 00,00€ dann endlich wieder loszuwerden. Schon ca. 1-2 Minuten später erhielt ich eine sms, die mir bestätigte, dass sich 10,-€ GH auf meinem Telefonkonto befinden. Das geht also schön schnell. Aber nun ratet mal! Keine zwei Stunden später kam eine sms, dass meine automatische Aufladung eingetroffen ist und nun ist gleich doppelt so viel Geld auf dem Simkartenkonto. Achje *seufz* Nun habe ich mich wieder auf der HP eingeloggt und in meinem Account so lange gesucht, bis ich die automatische Aufladung auf Null setzen, also abbestellen konnte. Nach all den Erfahrungen, die ich inzwischen gesammelt habe, scheint es mir dann doch praktischer, von der Automatik abzurücken und Auf- sowie Zurückbuchung des GH manuell vorzunehmen.
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02.03.09

Der Smiley vom Amt

Die Dame vom Amt kommt nicht mehr allein. Neuerdings hat sie einen Smiley dabei. Das gilt für die Herren vom Amt natürlich ebenso.;)
In den Fernsehnachrichten hatte ich von diesem "Smiley - Projekt" nur als "Negativliste" gehört, so dass ich erst mal gründlich recherchieren musste, um brauchbare Informationen zu bekommen.
Der Bezirksstadtrat für Öffentliche Ordnung des Berliner Bezirks Pankow hat das neue Projekt ins Leben gerufen, bei dem es darum geht, die Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelkontrollen in Gastronomie und anderen lebensmittelverarbeitenden Betrieben, wie z.B. Bäckereien, zu veröffentlichen. Im Internet wird eine Negativ- sowie eine Positivliste veröffentlicht und zusätzlich werden die Unternehmen, bei denen eine überdurchschnittliche Qualität und Hygiene festgestellt werden konnte, mit einer Urkunde und einen Smiley-Aufkleber ausgezeichnet. Sehen wir Verbraucher also diesen grünen Aufkleber mit dem Smiley und dem Logo der Stadt Berlin, können wir getrost dort Kunde werden.
Seine Begründung findet das Projekt Smiley in dem am 1. Mai 2008 novellierten Verbraucherinformationsgesetz (VIG), demnach wir Verbraucher das Recht haben, uns über die Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelüberwachung zu informieren.
Vorerst befindet sich der Smiley in der Testphase und nach einer Auswertung der Erfahrungen wird er dann berlinweit eingeführt. In anderen Städten und Ländern sollen solche Verfahrensweisen bereits mit guten Ergebnissen praktiziert werden.
Als Laie und Verbraucher habe ich den Eindruck, hier wird endlich mal etwas Gutes getan. Nur frage ich mich, warum erst jetzt im Jahr 2009? Doch es gibt nichts ohne "Haken und Ösen"! Welche Hintergedanken man hier einflechten muss, um die ganze Sache wirklich vernünftig beurteilen zu können, kann ich noch nicht erahnen. Welcher Missbrauch wird in diesem Punkt eintreten? Ich vermute jetzt schon, dass es in näherer Zukunft Aufkleber mit Smileys auf grünem Hintergrund geben wird, die dem Smiley vom Amt ähnlich sind. Dabei denke ich an die Entwicklung der Bezeichnung "Bio", die in verschiedensten Ausführungen in den Supermärkten zu finden ist, so dass der Verbraucher wissen muss, was ein Gütesiegel und was eine Werbemassnahme ist. Auch könnte sich ein misstrauischer Verbraucher fragen, ob grosse Betriebe bevorzugt behandelt werden. Aber immerhin steht auf der Negativliste auch eine Kamps-Filiale. Oder könnte die Saubermach-Aktion zu Zwecken der Gentrifizierung missbraucht werden? Die Listen bestehen aus reinem Text und enthalten keine Beweise. Aber in wie weit kann man solche Verschmutzungen überhaupt beweisen? Wie lange ein Unternehmer auf der Liste bleibt, würde mich auch interessieren, denn die Mängel könnten in den nächsten Tagen behoben sein.
Also alles in allem eine Massnahme, der ein guter Gedanken zu Grunde liegt, die aber sicher noch einigen Diskussionsstoff birgt. Wir werden sehen.
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18.02.09

Ups, schon wieder Ostern

Als ich heute beim Einkaufen fast über den Osteraufsteller gestolpert wäre, war ich mal wieder etwas geschockt. Jetzt schon Ostern?! Sind doch noch fast 2 Monate.
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14.02.09

Scanweltmeister

Gerade kürzlich habe ich noch den Tatort mit Lena Odenthal gesehen, wo es um Arbeitsbedingungen in den Supermärkten ging. Da hiess es, die Kassiererinnen müssten jetzt alle mehr Scans schaffen. Das Einscannen eines Produktes an der Kasse ist mit dem Begriff Scan gemeint. Dieser Druck, mehr einzuscannen, findet in der Realität, wie ihr auf dem Bild des Kassenbons seht, seinen Ausdruck. Für den Kunden ist es weniger schön, wenn der Kassierer plötzlich wie wild anfängt zu zucken alle Milchpackungen der Palette einzeln über den Scanner zu ziehen anstatt 12x einzugeben.
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12.02.09

Infotreppe zum Themenjahr 2009

Am Potsdamer Platz befindet sich vorübergehend eine Infotreppe. Anlässlich der 20 Jahre, die Deutschland nun wiedervereint ist, wurde das Jahr 2009 zum Themenjahr gemacht. Im Rahmen des Themenjahres werden zahlreiche Veranstaltungen, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte, organisiert. Die Infotreppe soll bis zum Abschuss der Veranstaltungsreihe, dem 09.November stehen bleiben und hält Informationen bereit ------> Genaueres findet ihr hier :)
Neugierig wie ich bin, wollte ich auch mal ins Teppchen, aber es war um 16:55 Uhr bereits zu, obwohl es bis 19 Uhr geöffnet sein sollte. Naja, was solls - ich komme dort ja noch öfter vorbei. Heute jedenfalls bin ich nur die Treppe emporgestiegen und habe vom begehbaren Dach rundum fotografiert.

Die Fotos lassen sich alle grossklicken oder hier gehts zum Fotoalbum.

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03.02.09

RTL übernimmt wkw


Nachdem RTL seit einem Jahr mit 49% an der Social-Networt-Plattform wer-kennt-wen beteiligt war, wurde nun die vollständige Übernahme bekannt. Damit besitzt RTL ein soziales Netzwerk mit 5,5 Millionen Nutzern. wkw steht derzeit auf Platz 2 der sozialen Netzwerke.
Jetzt muss ich doch gleich mal nachsehen, was ich auf wkw für Daten angegeben habe. Wie ihr wisst, habe ich meinen Nachnamen dort recht bald anonymisiert. Aus dem RL habe ich dort übrigens immer noch Niemanden gefunden.
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01.02.09

Rose-4u ist verschwunden

Dieser Anbieter, bei dem man sich virtuelle Rosen schenken lassen und sammeln konnte, ist seit gestern nicht mehr erreichbar. Seit heute ist zu sehen, dass die Domain zum Verkauf steht. Es ist also vorbei mit den Rosen. Schade!
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24.01.09

Petition gegen Pelztierfarmen

Über Ciao habe ich die Nachricht erhalten, es gäbe eine Petition zum Verbot von Pelztierfarmen, die möglichst viele Menschen "mitzeichnen" sollten. Nun habe ich mich endlich darum gekümmert.
Allem voran erst mal der Text der Petition:
"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die Peztierfarmen in Deutschland mit sofortiger Wirkung zu verbieten und die Einfuhr von Pelzen aus anderen Ländern der Welt zu untersagen. Dies gilt auch für bereits in anderen Ländern fertiggestellte Artikel mit Tierpelzen."
Begründung:
"In der BRD gibt es ca. 29 Pelztierfarmen in welchem vor allem Nerze, aber auch Füchse, Chinchilla und Sumpfbiber und skandalösen Bedingungen gehalten werden. In einigen Bundesländern wie z.B. Berlin, Saarland, Rheinland-Pfalz und Bayern gibt es keine Pelztierfarmen. Die meisten Farmen gibt es in NRW. Pelze sind Produkte die mit Tierquälerei erkauft werden, auch wenn die Pelzindustrie natürlich anderer Meinung ist. Im Europäischem Ausland hat ein Umdenken stattgefunden. Proteste und Boykott haben vielerorts in unseren Nachbarländern zum Rückgang der Pelztierzucht geführt. Nur Deutschland hinkt immer noch hinterher. Pelztiere die in Käfigen gepfercht werden haben keine Möglichkeit sich artgerecht zu verhalten. Auf Pelztierfarmen werden nicht einmal die geringsten Ansprüche dieser Tiere erfüllt. Tiere die sich in freier Wildbahn aus dem Weg gehen würden weil es Einzelgänger sind werden hier hier auf engstem Raum zusammen untergebracht. Enge Drahtkäfige aus Gitterrost sind hier standard. Nerze haben keine Bademöglichkeit. Nutrias (Sumpfbiber) leben in Betonverschlägen, Füchse in Drahtkäfigen und die sprinfreudigen Chinchillas sind in winzigen Käfigen eingepfercht.
Weltweit werden Millionen Tiere jedes Jahr für den Handel mit Pelzen getötet. Für einen Pelzmantel sterben über 30 Waschbären oder 14 Luchse oder über 40 Nerze oder 12 Wölfe oder 110 Eichhörnchen oder über 130 Chinchillas einen extrem Qualvollen Tod nach einem qualvollem kurzem Leben.
Jeder der sich mit echtem Pelz kleidet, oder damit handelt, ist am Tod dieser Tiere mitschuldig. Es gibt keinen vernünftigen Grund, das Tiere leiden und sterben, um sich einen grausamen Luxus zu leisten.
Ich fordere die Bundesregierung auf die Pelztierfarmen sofort zu verbieten. Schützen sie diese Tiere."
Hier könnt ihr Fotos sehen, wie grausam die armen Tiere in den Pelzfarmen gehalten werden.

Auf der Homepage des Deutschen Bundestages ist die Liste der Petitionen zu finden. Mit einem Klick kann man diese Petition unterzeichnen. Dies habe ich nun getan und es funktioniert folgendermassen:
Zuerst ist eine Registrierung erforderlich. Dazu müssen folgende Daten eingegeben werden:
  • eMail-Adresse
  • Passwort (selbst ausdenken)
  • Vor- und Nachname
  • Adresse
  • freiwillig: Telefonnummer
Vor dem Absenden sollte man sich eigentlich die Richtlinien durchlesen, die sich in meinem Fall leider nicht öffnen liessen. An dieser Stelle muss jeder selbst entscheiden, ob man es zu einem späteren Zeitpunkt wieder versucht oder sich der Einfachheit halber trotzdem anmeldet.
Nach der Registrierung kommt eine eMail, was bei mir nicht mal eine Minute gedauert hat. Diese Mail enthält den Bestätigungslink, damit die Registrierung abgeschlossen werden kann.
Nun ist es soweit, die Petition kann mit einem Klick unterzeichnet werden. Ebenfalls kann man sich nun auch ansehen, ob noch weitere unterstützenswerte Petitionen aufgeführt sind. Nebenbeibemerkt stellt der Bundestag auch ein Forum zur Verfügung, in dem wir Bürger unsere Meinung zur Diskussion stellen können.

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16.01.09

Foto Chat - Werbe-Spam

Na Danke, "lieber" Anbieter. So blöd sind also deine Kunden?! Seitdem ich das erste internetfähige Handy gekauft habe, bekomme ich derartige Spam-SMS. So soll dann wohl auch ein Vertrauensverhältnis zwischen Anbieter und Kunde hergestellt oder erhalten werden? Aber da solche Dummheiten nun schon mindestens drei Jahre verschickt werden, muss es wohl ausreichend Dummerchen geben, die mehr oder weniger versehentlich darauf reagieren.
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09.01.09

Blog verkaufen?

Es ist unblaublich! Seit gestern abend steht der bekannte Blog "Basic Thinking" auf Ebay zum Verkauf. Heute steht das höchste Gebot bereits auf 24.000,-€, aber die Auktion läuft noch sechs Tage.
Auf dem Blog habe ich mich ein paar mal umgeschaut - jedesmal, weil mich Google dorthin geführt hat. Das ist ein berühmter Blog, ähnlich wie ein Nachrichtenmagazin, mit dem der Autor anscheinend Geld verdient. So habe ich den Namen zwar in Erinnerung behalten, aber nie Interesse gehabt, dort mitzulesen, weil mir einfach die persönliche Komponente sowie das Alleinstellungsmerkmal fehlte.
Nun verkauft er also sein Blog. Ich würde meinen nicht verkaufen wollen - er würde mir fehlen. Andererseits für den Preis - und wer weiss wie hoch der Endpreis wird?
Aus der anderen Perspektive: Was will der Käufer damit? Kann er den Blog genauso weiterführen? Bleiben die Leser und Kommentatoren treu? Vielleicht merken viele gar keinen Unterschied.
Ich bin gespannt!

Update 15.01.09:
(mit Bild aktuellem) Es sind ca. 46.000,- geworden und es hat einige Berichte in der Presse gegeben. Nun wird es interessant sein, ab und an mal nachzusehen, was der neue Besitzer mit dem Blog tut.
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01.01.09

Ich wünsche all meinen Lesern einen guten Rutsch in ein frohes und gesundes neues Jahr!
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Alkoholverbot

Pünktlich zum neuen Jahr haben wir ein neues Verbot. Nachdem Anfang letzten Jahres das Rauchverbot in der Gastronomie begann, werden wir in diesem Jahr mit einem Alkoholverbot in der Öffentlichkeit begrüsst. Bisher gilt das Verbot, öffentlich Alkohol zu trinken, nur für wenige Orte in Berlin, und zwar für den
- Leopoldplatz in Berlin Mitte (ehemals Wedding)
- Blochplatz in Berlin Mitte (ehemals Wedding)
- Ottopark in Moabit, Berlin Mitte (ehemals Tiergarten)
- Alexanderplatz an einigen Teilen.

Meine Meinung:
Das einzige Positive, was ich in dem Verbot von Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit sehe, ist, dass die Strasse den Trinkern
als Aufenthaltsort entzogen wird. Insofern wird sich das Strassenbild vielleicht minimal verbessern. Aber wenn es z.B. um Sachbeschädigung oder gewalttätige Auseinandersetzungen geht, wüsste ich nicht, was dieses Verbot ändern sollte. Einerseits gibt es genügend Rückzugsorte, wo sich die Leute einen ansaufen können, bevor sie betrunken randalieren. Das Gesetz trifft dementsprechend nur die ärmeren Leute, die es sich z.B. nicht leisten können, in einer Kneipe zu trinken. Andererseits werden die Saufnasen vermutlich dazu übergehen, ihre alkoholischen Getränke in unauffällige Flaschen umzugiessen.
Bei dem neuen Verbot geht es angeblich um Jugendliche. Aber den Minderjähringen ist der Erwerb und Konsum von Alkohol - bis auf Bier und Wein - doch ohnehin verboten. Dieses Verbot hat wohl noch nie viel geholfen, wie die vielen Berichterstattungen über Alkohol und Jugendliche beweisen.
Wie dieses Verbot mit den Obdachlosen unter einen Hut zu bekommen ist, bleibt die nächste Frage. Die Menschen leben auf der Strasse und trinken abgesehen vom Suchtverhalten auch, um die Kälte aushalten zu können. Werden die nun jedesmal festgenommen? Oder werden diese armen Menschen inhaftiert, um die Ordnungsgelder abzusitzen?
Besonders bescheuert finde ich die Ausführung des neuen Verbots.
1. Wer blickt denn da noch durch? Hängen in den Alkoholregalen der Supermärkte nun Karten mit Alkoholikerwegen?
2. Es sollte doch jedem klar, sein dass Personen(gruppen), die gerne in der Öffentlichkeit saufen, sich andere Plätze suchen.
Für die Zukunft befürchte ich, wird dieses Gesetz so oft geändert, bis wirklich niemand mehr durchblickt. Das könnte dann auch eine stärkere Polizeiwillkür zur Folge haben. Dann wäre für Menschen, die Randgruppen angehören, schon der Heimweg mit Alkoholfahne gefährlich, da eine Verhaftung jederzeit möglich ist und letztendlich dem Wort von Polizisten mehr Glauben geschenkt wird, als dem eines Bürgers. Diese Gefahr würde allerdings auch bei einem generellen Alkoholverbot bestehen.

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26.12.08

Michael Hirte: Der Mann mit der Mundharmonika

Zum Thema Musik kommt aus meiner Richtung sehr selten etwas. Aber nun habe ich mal wieder eine neue CD. Der Künstler Michael Hirte ist durch die TV-Sendung “Das Supertalent” bekannt geworden, wo er mit 72,62 % der Stimmen den Contest gewann. Allerdings brauchte man die Castingshow von RTL nicht extra anzusehen, um auf den Mann mit der Mundharmonika aufmerksam zu werden, da tagelang auch in den Magazinen über ihn berichtet wurde und zahlreiche Videos von ihm auf Youtube zu finden sind.
Die Musik von Michael Hirte hat mich einfach berührt. Auch als ich die CD zu Hause gehört habe, liefen mir wiederholt die Tränen über die Wangen. Ich finde es wirklich unglaublich, was für wundervolle Musik dieser Mundharmonikaspieler macht. Wer erst mal Probe hören möchte, kann dies auf der Homepage von Michael Hirte oder auf Youtube tun.
Aber nebenbei gesagt ist nicht nur sein Mundharmonikaspiel eine Besonderheit, sondern hinter diesem Supertalent liegt auch eine besondere Biografie. Der ehemalige LKW - Fahrer lag nach einem Unfall lange im Koma. Aufgewacht ist er mit schweren Behinderungen, die es ihm schwer machen, beruflich wieder Fuss zu fassen. So spielte der Harz4-Empfänger vor seiner Bewerbung zum Supertalent2008 als Strassenmusiker Mundharmonika. Letzten Winter hat er noch auf dem Spandauer Weihnachtsmarkt gespielt und diesen Winter hat er eine eigene CD in den Regalen des Einzelhandels stehen. Da sage ich: Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg! Das könnte man auch als weiteren Grund sehen, die CD zu kaufen, um diesen talentierten Musiker zu unterstützen. Aber ich persönlich brauchte keinen zweiten Grund. Ich wollte die CD einfach haben und freue mich jetzt über den Zuwachs im CD-Regal.
<----- Die Titel der 12 Songs seht ihr auf dem letzten Foto, was die Rückseite der CD zeigt. Die Fotos lassen sich auch hier wieder per Mausklick vergrössern.
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